Die Geschichte unseres Schloss

des Schlosses der Grafen ´von der Leyen´,

dem letzten Adelsgeschlecht, das dieses Gebäude über 2 Jahrhunderte hinweg bewohnte und nach dem unsere Winzergaststätte in Burrweiler benannt ist.

Ursprünglich wurde das Anwesen vom „Dahn´schen“ Geschlecht erbaut, deren Herrenhaus, die Geisburg auf dem Burrweilerer Schlossberg, 1525 zerstört wurde und das anschließend seinen Herrschaftssitz nach Burrweiler verlegte.

Im 17. Jahrhundert wechselte das Anwesen gleich mehrmals den Besitzer, ging 1609 an die Herren ´von Schönenburg´, um 1633 an den Grafen ´von Trautmannsdorf´ und schließlich um 1657 an die Grafen ´von der Leyen´ über. Diese haben den Gebäudetrakt 1754 neu errichtet, der seit dieser Zeit den gräflichen Beamten als Wohnraum diente. Unsere kleine Ortschaft Burrweiler stand folglich in der Zeit des Mittelalters unter ständiger gräflicher Regentschaft, was die Entwicklung und das Bewusstsein der damaligen Bevölkerung prägte.

Im 19. und 20. Jahrhundert wohnten angesehene Patrizierfamilien auf dem Anwesen, bis es 1953 von Gemeinde und Winzergenossenschaft Burrweiler erworben wurde. Burrweilerer Winzer lagerten seitdem ihre Weine in den kühlen Kellern und betrieben in den ehemaligen Wohnräumen einen kleinen Weinausschank.

1961 fand die kleine Burrweilerer Winzergenossenschaft Anschluss an die Gebietsgenossenschaft „Rietburg“. Altbürgermeister Minges ist es zu verdanken, dass die Gaststätte unserem Dorf erhalten blieb: Mit zahlreichen Winzern und weiteren Bürgern von Burrweiler gründete er eine Gaststättengenossenschaft, die fortan Besitzer des Gebäudekomplexes und Betreiber der Gaststätte war. Diese Besonderheit ist auch heute noch einmalig in der Pfalz!